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Festivals - Und das 1x1 des Umweltschutz

Festivals erfreuen sich jedes Jahr mehr und mehr Besucher aus aller Welt. Das hierbei auch oft der Umweltschutz vernachlässigt wird, zeigt sich, wenn man bis zum Ende oder noch länger auf dem Campingplätzen der Festivals bleibt. Hier im Interview mit dem Filmemacher und Onlineaktivist Alex Cio, der dafür bekannt geworden war, Taschen aus hinterlassenen Festival-Zelten zu häkeln.

© pexels / Festivals und Umweltschutz
© pexels / Festivals und Umweltschutz

Hey Alex, wer bist Du?

 

Ich bin Alex Cio, Filmemacher und Onlineaktivist aus Nürnberg. Wenn ich nicht Filme für und mit anderen mache, mache ich Filme zu coolen Projekten und Menschen aus der Stadt und zeige aber auch die Probleme die mir auffallen. Das ganze stelle ich öffentlich auf YouTube.

 

Du bist viel auf Festivals unterwegs?

 

Ich war anfänglich 3 Jahre am Stück auf Rock im Park, aber nur weil ich die Karte immer Geschenkt bekommen hatte. Im 4. Jahr habe ich keine Karte mehr gehabt, und auch Zeit mir genauer anzusehen was es alles zu sehen gibt wenn ein Festival vorbei ist.

Wie ist Dein Eindruck nach den Festivals auf den Campingbereichen?

 

Auf Rock im Park wird leider sehr viel zurück gelassen. Von Essen das noch verpackt ist oder Paletten von Bier, bleiben auch ganze Zelte, Schlafsäcke, Isomatten und teils ganze Sofagarnituren zurück.

 

Und warum bist Du noch da?

 

Ich bin hauptsächlich da, weil ich die Leute darauf aufmerksam machen will, dass wir mit diesem Lifestyle uns zu liebe aber viel mehr für die nächsten Generationen ändern müssen. Wenn wir Plätze in unserer eigenen Stadt so stark verschmutzen und das jedes Jahr wiederholen belasten wir nicht diese sondern auch die umliegenden Flächen, die Menschen die dort leben, und bringen das Ökosystem jedesmal wieder ein Stückchen mehr ins kippen.

 

Wodurch kam die Idee, Taschen aus den Resten von Zelten, Kissen, Schlafsäcken u.ä. Müll anderer Festival Besucher zu stricken?

 

Anfänglich ging ich nur aufs Festival um einen Eindruck einzufangen, da ich nach einer Idee gesucht habe um einen Film zu machen. Kaputte Zelte hatte ich direkt am Anfang schon eingepackt, aber als ich erkannte dass die Leute sogar ganze Zelte zurückgelassen haben wollte ich das irgendwie in einem Video festhalten. Es einfach nur zu filmen hätte nicht so viel Inhalt transportiert. Es kaputt zu machen bringt nur den Prozess zu Ende, denn es wäre sowieso entsorgt worden. Das ist am Ende auch das, was die Menschen dann zumindest zum diskutieren bringt, auch wenn sie es dann auf einmal falsch finden.

Was hast Du außerdem, außer Taschen, gehäkelt?

 

Ich häkel seit Jahren verschiedene Dinge. Angefangen hatte es mit Mützen die ich an andere verschenke, man kann sie sich mittlerweile auch auf meinem Instagram Profil ansehen und wenn dir eine gefällt mir bescheid geben. Sonst habe auch Hackysacks, Isomatte aus Toastbrotverpackungen ( 2 m x 1m ) und Patches die ich in Nürnberg und anderen Städten schon verteilt habe. Seit April 2017 arbeite ich an meiner unendlichen Decke, sie ist schon 9 qm groß. Daraufhin entstand die unendliche Mütze mit der ich mich mittlerweile schon fast ganz anziehen kann (man kann in sie hineinschlüpfen). Außerdem habe ich mir auch eine Jacke gehäkelt ohne ein Muster zu haben, einfach aus dem Kopf heraus.

 

Wie reagieren andere Besucher wenn sie Dich häkeln sehen? Und wie reagierst Du auf deren Reaktion? Sorgst Du für Aufklärung o.ä.? Suchst Du das Gespräch?

 

Die meisten Menschen assoziieren das ganze mit ihren Großeltern oder Müttern. Die wenigsten Menschen können noch häkeln oder trauen es sich zu. Wenn Menchen darüber reden und neben mir sitzen spreche ich sie gerne darauf an, frage ob sie das auch selbst machen. Meistens ist die Antwort nein, aber meine Mutter oder Großmutter hat das immer gemacht. Zum einen Frag ich mich immer warum sie es selbst alle nicht mehr machen und, wann der Tag kommen wird an dem wir davon reden werden dass unsere Väter gehäkelt haben.

 

Bist Du alleine oder mit Freunden unterwegs? Schließen sich sogar welche an?

 

Es schließen sich immer zu allem Menschen an, die Frage ist mehr, wie lange man das ganze durchzieht und auch darauf aufmerksam macht. Bei den Müllsammelaktionen finden sich gerade über Facebook immer wieder kleinere Gruppen zusammen, manchmal sind wir sogar schon bis zu 40 Menschen die dann nur zum Zigarettenstummelsammeln kommen. Somit sollten wir für kommende Events genug Leute zum helfen haben.

Was das häkeln angeht, ich habe vor kurzem das erste Häkeltreffen hier in Nürnberg gestartet, im Künstlerhaus direkt am Hauptbahnhof. Es kamen bereits zum ersten Treffen 5 Leute, teilweise zum häkeln oder auch nur um sich mit dazuzusetzen. Wir werden das ganze wohl immer Montags fortführen, für alle die Abends lust haben für ein paar Stunden zu häkeln. :)


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Gibt es eine Möglichkeit diese Taschen irgendwo zu erwerben?

 

Um ehrlich zu sein, das Ganze war mehr ein Aufruf an alle endlich anzufangen nachzudenken. Und die Tasche die ich aus den ganzen Zelten bisher gemacht habe war anfänglich die riesen Tasche für die unendliche Decke, um sie tragen zu können. Durch den Beitrag in der Abendschau und Berichte danach wurde das ganze jedoch immer mehr umgeformt und ich wurde zum Taschenmacher obgleich ich eigentlich Filmemacher bin.

 

Seit Juni habe ich aber eine Änderungsschneiderei in Rothenburg gefunden die sogar schon den ersten Turnbeutel aus den Zelten angefertigt hat. Mirjana bietet ebenfalls viele alte Stoffe in ihrem Geschäft an und wir beide verfolgen den Ansatz auch alte Materialien wiederzuverwerten. Auf diese Weise könnten wir die Zelte vom Taubertal direkt in Rothenburg weiterverarbeiten lassen. Eine kürzere Wertschöpfungskette geht gar nicht.

 

Das ganze soll jedoch zeigen, dass wir alle auch im kleinen ein Zeichen setzen können. Die Taschen werden wenn dann auf Spende abgegeben, vielleicht auch auf einem der nächsten Festivals. Das Thema wird nämlich für mich noch die nächsten Jahre ein großes Thema spielen.

 

Warum glaubst Du, hinterlässt der Besucher so viel Müll?

 

Der Besucher ist während der Veranstaltung viel zu sehr damit beschäftigt zu feiern, ihn interessiert nichts anderes und er zahlt weshalb er auch einen Service verlangt. Aber kein Besucher denkt jemals zu Ende wie das Festival sauber wird. Wir haben uns angewöhnt komplett unaufmerksam zu sein. Wir gehen auf diese Festivals um abschalten zu können, weil wir genug Blödsinn um uns herum haben und machen es am Ende noch schlimmer, in dem wir die Zeit nicht nutzen um etwas sinnvolles zu schaffen. Das ist zumindest mein Eindruck. Gesund sieht das Ergebnis nicht aus, und das kann es auch nicht sein.

 

Sind die Zelte die Du findest alle kaputt oder noch neu?

 

So viele ganze Dinge die ich finde kann ich leider nicht tragen. Viele Zelte bleiben noch ganz oder brauchbar zurück. Wer etwas braucht und kein Geld besitzt sollte unbedingt nach einem Festival vorbeisehen, gerade bei Rock im Park, sind solche Massen die zurück bleiben. Es ist einfach nur Schade neues zu kaufen, wenn es nur einmal für ein Festival verwendet wird.

 

Könnte man die Zelte, die noch in Takt sind, nicht spenden o.ä., an Menschen verteilen, die hilfsbedürftiger sind?

 

Könnte man auf jeden Fall. Und mein Aufruf ist mehr ein Beispiel was eine einzige Person mit einer Idee machen kann. Ich habe gezeigt dass ich daraus etwas kreatives machen kann, die Zelte nicht ganz umsonst zurückbleiben, aber ich habe gleichzeitig auch einen Impuls mitgegeben in dem ich teils auch ganze Zelte zerstört habe. Der Impuls, der leider erst zum denken anregt.

 

Man kann sehr viel machen, aber dazu muss man starten und man wird schnell erkennen dass andere um einen herum nicht gerne helfen wenn man mit etwas kein Geld verdienen kann. Und wenn man die Zelte gesammelt hat, muss man die bedürftigen finden. Zum Teil meinten die Obdachlosen mit denen ich bisher gesprochen habe, dass ihnen die Zelte gar nicht so viel bringen weil in Deutschland wildcampen verboten ist. Also auch hier, muss wieder alles geplant sein, man holt nicht ein Zelt und gibt es einfach jemandem. Man muss diese Menschen erst finden.


“Macht Fehler,

aber macht sie nicht nochmal”



Könnte man nicht vorab eine Gemeinschaft bilden, wie z.B. FB-Gruppen, Veranstaltungen nach der Veranstaltung, etc..., um genau dieses Problem in Angriff zunehmen?

 

Das ist eine sehr gute Idee, nur wäre es ein sehr langer Zeitraum bis die Leute wieder daran erinnert werden und dann kann es leicht passieren dass keiner davon richtig mitbekommt.

Deshalb haben wir hier in Nürnberg in den letzten Monaten regelmäßige Treffen gemacht an denen wir Müll und manchmal explizit Zigarettenstummel sammeln. Es haben sich um zwei Gruppen, einmal “Upzigle” und “Cleanup - Plogging Nürnberg”. Es bilden sich auch in anderen Städten immer mehr Gruppen die den Zero-waste Ansatz verfolgen und auch vormachen wie man den vorhandenen Müll beseitigt. Wir sind nun schon mehr Menschen die regelmäßig zusammen auf die Straße gehen und das sollte die nächsten Jahre noch weiter wachsen. Es soll dadurch aber nicht eine größere Gruppe an Menschen sein die Müll sammeln, es soll viel mehr in den nächsten Jahren dazu führen, dass wir mehr Bewusstein für dieses Problem entwickeln um gar nicht mehr Müll zurück zu lassen. Wir werden natürlich auch nach den Festivals zum aufräumen aufrufen und hoffenltich auch von der Stadt unterstützung erhalten! :)

 

Deine persönlichen Verhaltensregeln auf Festivals, um Müll zu vermeiden?

 

Es mag sehr radikal klingen, aber ich habe für mich entschieden, dass ich keine Festivals mehr besuchen möchte, zumindest keine die zu groß sind. Ab dem Moment in dem ein Fest zu groß wird, kann es nicht mehr geplant werden. Und der Müll der dabei entsteht, ist ein Beispiel von dieser Planlosigkeit. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil möchte kein Teil davon ausmachen.

 

Hast Du eine Botschaft an diejenigen, die den Platz mit Ihren Zelten etc. so hinterlassen?

 

Die Botschaft ist ganz klar, “Macht Fehler, aber macht sie nicht nochmal”.

Keiner ist perfekt, ich selbst habe lange Zeit gelebt ohne an irgendetwas zu denken. Habe Silvester gefeiert, ohne nur daran zu denken wer das alles wieder aufhebt, habe mich schlecht ernährt und vieles mehr. Aber immer nur weil ich es nicht wusste. Ich hatte teilweise keine Menschen um mich herum, die mich auf etwas aufmerksam gemacht haben. Mittlerweile hat sich das geändert, aber nun auf die Sünder mit dem Finger zu zeigen bringt auch keinen weiter. Der Müll muss weg, wir müssen ein Zeichen setzen um die Fehler nicht mehr zu oft zu wiederholen und wir müssen in einem weiteren Schritt erkennen, dass es viel schöner wäre, wenn wir nicht im Dreck feiern würden.

 

Deine persönliche Favoriten für ein Umweltbewussten Festival-Besuch?

 

Einweg-Dinge sind absolutes NO-GO und werden aber auf Festivals bei allen Ständen verwendet. Auch hier achten immer mehr auf recyclebares Material. Aber damit ist es nicht getan. Denn am Ende bleiben große Mengen an Müll zurück und auch die müssen produziert werden. Am besten auch eigenes Essen mitbringen. So kann man sicher gehen zu wissen, was man genau gekauft hat. Müll am besten wieder mitnehmen aber zumindest in einem Eimer entsorgen oder mittragen bis man ihn entsorgen kann.Wer keinen Müll tragen möchte, soll ihn nicht mitbringen oder produzieren.


"Und wenn wir den Müll zurücklassen, egal wie, handeln wir nur unmündig"



Bringst Du eigene Ausrüstung mit wenn Du auf Festivals gehst?

 

Nach den ersten Festivals habe ich immer wieder von Freunden Unterstützung bekommen die mich mit dem Auto gefahren haben damit ich mehr brauchbares mitnehmen, und auch mehr Stoffe für die Taschen transportieren konnte. Aber mehr als ein paar Taschen in denen ich alles trage, nehme ich nicht mit. Oft findet man auf dem Festival nochmal genügend Taschen und Wägen um alles zu transportieren.

 

Sorgen Deiner Meinung nach die Veranstalter für genug Aufklärung, was das betrifft?

 

Ganz und gar nicht. Der Rock im Park betreiber hat meiner Meinung nach 2018 sogar aktiv dagegen gearbeitet. Der Müllpfand wurde abgeschafft, wodurch eventuell auch weniger Müll abgegeben wird. Gleichzeitig gibt es Zonen wie den Animal-Park, an dem Besucher teilweise noch mehr Dreck als am restlichen Gelände produzieren.

 

Auf anderen Festivals wie dem Taubertal Fetival ist es sauberer, dieses ist jedoch auch kleiner. Auch das Summer Breeze war sehr sauber, obgleich auch eine sehr große Menge an Menschen. Das einzige was Betreiber machen sind die Greencamping Zonen einzuführen, in denen Menschen sauber bleiben müssen, mit denen sie sogar zusätzlich Geld verdienen können. Eigentlich sollten die Menschen in den Greencamping Zonen doch noch weniger bezahlen, wenn sie weniger Müll zurücklassen oder nicht?

 

Und geben diese genug Möglichkeiten, um vielleicht für ein umweltbewussteren Aufenthalt zu sorgen, wie z.B. Abwaschmöglichkeiten?

 

Dazu gibt es im Fall von Rock im Park zu wenig. Teilweise gab es sogar zu wenig Plätze mit Mülleimern, die regelmäßig geleert wurden, zumindest im Jahr 2018. Aber am Ende geht es nicht um den Betreiber eines Festivals, wir wissen eigentlich auch selbst was falsch ist, und wenn wir den Müll zurücklassen egal wie, handeln wir nur unmündig.


"Einweg Dinge sind absolutes NO-GO

und werden aber auf Festivals bei

allen Ständen verwendet."



Denkst Du, durch höhere Ticketpreise könnte man dieses Problem eingrenzen?

 

Traurig, aber ich denke man könnte bis zu einem Punkt was bewirken, es wird dann jedoch die Grenze geben an der mehr Menschen auf das Festival verzichten durch den Preis.

 

Wer sollte Deiner Meinung nach dafür aufkommen?

 

Es sollte eigentlich keiner vom Festival gehen können, ohne irgendwo einen Sack oder Rest abgegeben zu haben. Wenn jeder nur einen Sack in einen Container am Ausgang werfen würde, und der Betreiber diese leeren Container zum Wegwerfen bereitsstellt, wo wäre überhaupt das Problem? Aber am Ende ist es immer derjenige der es verursacht, auch wenn wir immer gewohnt sind hinter anderen aufzuräumen.

 

Wie könnte man darauf hinweisen, dass die Besucher Ihren Müll, Zelte etc. wieder mitnehmen?

 

Schilder die darauf hinweisen. Explizite Hinweise in den Anschreiben, die alle Besucher per E-Mail erhalten. Flyer am Ticketeinlass während die Besucher ganz kurz auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Waste-Watcher die herumgehen und die Leute darauf hinweisen oder auch Verwarnungen aussprechen. Platzverbote für Leute die vorgeschriebene Regeln nicht einhalten und Müllhalden während dem feiern bauen. Am Summerbreeze haben die meisten Menschen einen Müllsack an ihrem Platz und räumen regelmäßig auf. Warum schaffen das Menschen auf Rock im Park nicht wenn sie Kraft haben zum feiern?


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Welcher Weg kann helfen, mehr Bewusstsein und Verantwortung der Besucher zu erschaffen?

 

Wir werden jedes Jahr am Ende genau dokumentieren müssen wie viel zurückbleibt, wie lange. Wie viele Menschen wie viel Arbeit zum Aufräumen reinstecken mussten. Und das müssen die Menschen die es verursacht haben zu sehen bekommen. Durch die Medien. Anders geht es nicht, weil jeder einzelne der Müll verursacht es so lange weiter machen wird bis er darüber aufgeklärt wird. Es sollte hierfür Personal der Stadt eingestellt werden dessen Zuständigkeit die Aufsicht von genau Problemen ist. Zumindest passiert hier in Nürnberg noch viel zu wenig, und das obwohl wir gerne Kulturhauptstadt wären.

 

Könnte man Alternativen erschaffen um seinen Müll direkt vor Ort wegzuschmeißen? Beispielsweise durch extra aufgestellte Container o.ä.? Tauschboxen oder auch Anlaufstellen erschaffen zum direkten Tausch?

 

Es sollte ein System geplant sein bei dem diese Anlaufstellen auf Plänen eingezeichnet sind, durch Schilder gekennzeichnet und regelmäßig von Mitarbeitern geleert werden. Aber für jeden Besucher sollte genau wie überall auf der Welt gelten, wenn er einen Platz besucht und es schafft Müll hinzubringen, dann müssen wir diesen wieder mitnehmen. Der Betreiber schafft die Räumlichkeit zum feiern, er sagt aber auch wenn er keine Möglichkeitnen bietet nicht, man muss seinen Müll zurücklassen, das müssen wir uns vielleicht wieder bewusst machen.

 

Und eine letzte Frage? Vor allem, woher weiß ein junger Mann wie Du, wie man häkelt?

 

Ich war als Kind total grobmotorisch, aber mir wurden viele Dinge von anderen abgenommen, und so hatte meine Mutter damals alle Dinge gehäkelt, die ich in der Schule machen musste. Ich habe nichts lernen können, weil sie es gemacht hat. Später als ich älter war, kam ich mir sehr dumm vor nicht häkeln zu können. Immerhin braucht man dazu nur einen Faden und eine Nadel. Ich wollte diese Sache können, gerade auch weil man mir als Kind nie die Möglichkeit gegeben hat es selbst zu lernen. Und als ich mit der Zeit mehr und mehr gehäkelt habe ist mir bewusst geworden wie entspannt es ist, und wie viel inspiration es mir gibt weil ich meine Hände dabei viel mehr bewege, und diese sind stark mit dem Gehirn verbunden. Die Leute sollten lieber aufhören es zu belächeln, und ihre Hände beschätigen, denn das machen wir in dieser digitalen Welt immer weniger!

 

Auf Alex-Cio.de kannst Du seinen Blog verfolgen. Besuche Alex außerdem auf seiner Facebook-Seite, auf YouTube oder folge seinen Aktivitäten auf Instagram. Wir freuen uns, dass Du Diesen Beitrag bis zum Ende gelesen hast. Wenn Du auch ähnliche Erfahrungen auf Festivals gemacht hast, hinterlasse gerne ein Kommentar oder kontaktiere uns. Wir freuen uns auch wenn Du diesen Beitrag mit Dein Freunden teilst.

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