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Geht heute noch plastikfrei?! - Ein Selbstversuch - Teil 1

Immer mehr Menschen versuchen Plastik zu vermeiden. Im Haushalt. Beim Einkaufen. Oder auch unterwegs in normalen Alltagssituationen. Wir lesen Ratgeber. Wir verzichten auf ToGo Produkte. Doch kann man heutzutage zu 100% auf Plastik verzichten? Nicht immer scheint der Wandel leicht zu sein. Wir haben uns mit Steve Burk getroffen und begleiten ihn auf seiner 2 monatigen einzigartigen Plastikfrei-Challenge.


© Steve Burk / Ein Plasticchallenge Experiment

© Steve Burk / Ein Plastik-Challenge Experiment

Steve Burk: "Im ersten Monat sammle ich jedes noch so kleine Stückchen Kunststoffmüll, welches ich produziere, und werde die Mengen hier dokumentieren. Im zweitem Monat wiederhole ich das Experiment, achte jedoch penibel darauf so wenig Plastikmüll wie möglich zu produzieren.
Zudem werde ich die finanzielle Belastung von ähnlichen Produkten vergleichen, um herauszufinden inwiefern ein umweltbewusstes Leben vom Geldbeutel bestimmt wird. Ich lade jeden herzlich ein es mir gleich zu tun. Ob mit oder ohne Dokumentation, um ein Stück Bewusstsein für euer (Konsum)verhalten zu gewinnen. Teilen und Kopieren dieses Beitrags sind selbstverständlich erlaubt und gewünscht."

 

"Ich habe gelbe Säcke gesucht und

den Duft der Jugend gefunden."

 

Die erste Woche meines Selbstexperiments, das sammeln meines Plastikmülls, ist vorüber und ich präsentiere nun „stolz“ wie viel ich davon in knapp 7 Tagen produziert habe. Ich betone nochmal dass ich bei der ersten Phase, das sind 4 Wochen, nicht auf meinen Verbrauch achten werde. Sie dient zur Vergleichbarkeit für die zweite Phase bei der ich den Verpackungen penibel aus dem Weg gehen werde.

 

Ein Großteil des Mülls ist, wie zu erwarten war, auf Lebensmittelverpackungen zurückzuführen. Für mein Essen und die zugehörigen bunten und transparenten Folien, Becher und Besteckteile habe ich 26,27€ ausgegeben. Ein weiterer Teil des Mülls geht auf Kosten von Onlinebestellungen, welche natürlich auch aus anderen Gründen nicht besonders gut in der Ökobilanz stehen.

 

Viel Müll lässt sich sicherlich vermeiden indem wir ein paar Angewohnheiten hinterfragen und ändern. Wenn es ein Cafe2go sein muss – muss da wirklich der Plastikdeckel drauf? Sollte ich Klamotten nicht ohnehin lieber direkt im Laden kaufen wo ich sie anprobieren kann? Nach meinem produziertem Berg würde ich am liebsten gleich zu Phase 2 übergehen, jedoch wäre das nicht im Sinn meiner kleinen Studie. Da ich aber noch etwa drei Wochen Zeit habe schreibt mir doch wie ihr Plastikmüll vermeidet, ich freue mich über jeden Tipp. Bis dahin gibt‘s regelmäßige Updates.

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