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Dein plastikfreier Haushalt - Teil 2

 

Ein Wegweiser und wie Du Schritt für Schritt auf immer mehr Plastik im eigenem Haushalt verzichten kannst.

 

© pexels / Dein plastikfreier Haushalt - Teil 2
© pexels / Dein plastikfreier Haushalt - Teil 2

In unserem 2 Teiler Plastik-Frei erfährst Du wie Du Schritt für Schritt Deinen Verbrauch an Plastik reduzieren kannst oder sogar bis 0% an Plastik Müll vermeiden kannst. Wir gliedern diese Reihe nach den Räumen im Haushalt. Angefangen in der Küche, über Wohnzimmer bis hin zum Badezimmer. Da unser Haushalt voll von Plastikmüll- und Produkten ist, zeigen wir auf, wie Du im Alltag nach und nach auf Plastik-Verpackungen verzichten kannst. Wir zeigen Dir, welche Wege du gehen kannst und wie Du für einen eigenen umweltbewussten Haushalt Deinen eigenen Beitrag leisten kannst.

Badezimmer

 

Man könnte meinen im Badezimmer, verursacht man nicht viel Plastikmüll. Das kommt aber darauf an, welche Produkten wir täglich zur Reinigung für uns selber nutze. Wo wir unsere Produkte her beziehen und auf welche Gewohnheit wir uns eingespielt haben. Fangen wir mit dem Toilettenpapier an. Die Rollen kommen mit einer Verpackung aus Plastik. Um jedoch in einem Plastik freiem Haushalt leben zu wollen, sollte man sich Toilettenpapier entweder aus einzelnen Rollen besorgen oder man achtet bei dem Kauf darauf, dass diese im recyceltem Papier verpackt sind. Mittlerweile bekommt man diese Rollen einzeln in Unverpacktläden oder auch in gut sortierten Bio-Supermärkten. Achte dabei auf die Verpackung und aus welchen Materialien diese bestehen. Greife wenn möglich, immer zu recyceltem Toilettenpapier.

 

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Auch im Badezimmer sind wir es gewohnt, uns mit Produkten aus Plastikverpackungen zu waschen und zu reinigen. Versuche beim duschen oder baden anstatt auf Plastik Produkte auf rein natürliche Produkte zu wechseln. Anstatt Duschbad aus der Tube bzw. Kunststoffbehälter, nutzt Du Seife. Diese kommt gänzlich ohne Verpackung aus und Du bekommst diese in verschiedenen Märkten. Der Effekt der Reinigung bleibt dabei derselbe. Du kannst Dein Duschbad, Dein Shampoo o.ä. auch ganz einfach selber herstellen. Rezepte und Ideen dafür gibt es sehr viele im Internet.

 

Das gleiche gilt für Waschmittel für die Waschmaschine. Die Masse an Plastik Verpackungen die Du pro Jahr nur in diesem Bereich einsparen kannst ist immens. Oftmals waschen wir falsch oder mit viel zu viel Waschmittel pro Wäsche. Doch Waschmittel aus biologischer Herkunft und natürlichen Mitteln kannst Du mit nur ganz wenigen Zutaten selber und super schnell herstellen. Das eigene Produkt kannst Du dann in Glasflaschen für die Wiederverendung aufbewahren.

 

Auch wenn es um die Reinigung des Badezimmers geht, kannst Du wie schon im vorherigen Beispiel in der Küche (zum Teil 1 unserere Reihe), Deine Reinigungsmittel in Unverpacktläden beziehen. Oftmals bieten diese verschiedene Produkte für verschiedene Bereiche an. Der Sinn, dabei durch die eigene Abfüllung, Verpackungsmaterial zu sparen, bleibt dabei der selbe.

© pexels / Vermeide Plastik im Haushalt
© pexels / Vermeide Plastik im Haushalt

Auch der Wechsel von einer klassischen Zahnbürste aus Kunststoff zu einer aus Holz darf nicht vergessen werden. Bei einem Wechsel der Zahnbürste alle paar Monate bei einer mehrköpfigen Familie, verursacht nach wie vor Plastikmüll. Daher kann man hier auf Zahnbürsten aus Kunststoff zu Zahnbürsten aus Holz umsteigen. Und gerade bei der Hygiene tun wir uns schwer und benutzen Wattepads, Einmaltücher und andere Utensilien mit Plastikverpackungen, um uns schnell von diverse Dingen zu reinigen. Dabei kann man leicht auf Einmaltücher verzichten. Wattepads selber herstellen und den Verbrauch an Plastikmüll dadurch mindern.

 

Auch die Nutzung von Wäscheklammer und Kleiderbügel verursacht viel Plastikmüll. Steige um und verwende in Zukunft nur noch Wäscheklammer und Kleiderbügel die aus Holz hergestellt wurden. Diese halten nicht nur länger als herkömmliche aus billigen Kunststoff, sondern dienen auch dazu bei, weniger Kunstsoff-Abfall zu verursachen.

 

Was kannst Du also im einzelnen in der Küche umsetzen, um auf Plastik zu verzichten.

 

  • Toilettenpapier einzeln kaufen oder mit Papierverpackung
  • mit Seife duschen und waschen
  • Duschbäder selber herstellen
  • Waschmittel selber herstellen
  • verzichte auf Reinigungsprodukte abgefüllt in Kunststoffbehältern
  • Zahnbürste aus Holz zulegen
  • Wattepads selber herstellen
  • auf Einmaltücher verzichten
  • nutze Wäscheklammer und Kleiderbügel aus Holz

 

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Büro, Wohnzimmer, Kinderzimmer

 

Im Büro, im Kinder- als auch im Wohnzimmer gibt es weniger Produkte des täglichen Bedarfs, die mit Plastikverpackungen daher kommen. Wenn wir uns jedoch umschauen merken wir, wieviel wir vielleicht schon an Produkten aus Plastik besitzen. Spielzeuge, Büromaterial Blumenvasen etc. etcd. etcd. Wir können nur sensibilisieren und versuchen für die nächsten Produkte, die wir uns anschaffen, auf Plastik zu verzichten.

 


 

Ja wir sind es gewohnt auf diese und jene Produkte zurückzugreifen. Wir sind es gewohnt Produkte aus Kunststoffe und Plastik zu benutzen. Wir sind es gewohnt diese im Supermarkt um die Ecke zu kaufen. Wir sind es gewohnt unseren Plastikmüll in die Tonne zu werfen. Was wir weniger gewohnt sind, ist wieder ein Bewusstsein für Umwelt und Natur zu bekommen. Ein Bewusstsein dafür zu erschaffen, was wir mit unserem Handeln auslösen und wen oder was wir damit schaden. Daher freuen wir uns um so mehr, dass Du Dich für diesen Beitrag bis zum Ende interessiert hast. Und noch mehr freuen wir uns, wenn Du diesen Beitrag teilst um noch mehr Menschen zu erreichen. Mehr Bewusstsein erschaffst und für noch mehr Aufklärung sorgst.

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Kommentare: 1
  • #1

    Interessierte (Dienstag, 22 Januar 2019 21:09)

    Danke für die beiden Artikel! Eine Frage welche sich mir gerade gestellt hat (soll keine Kritik sein, sondern mitdenken): die unverpackt Läden, können die ihre Ware auch unverpackt beziehen? Oder kaufen sie z.B. das WC Papier im Plastik und verkaufen sie dann einzeln weiter?
    Danke für eure Bemühungen!